Dienstag, 21. Juli 2009

Versickerung

Unsere Baufirma teilte mit, die Stadt Minden habe heute darauf aufmerksam gemacht, dass ohne eine Versickerungsgenehmigung keine Baugenehmigung erteilt wird.
Wir hatten eigentlich schon täglich mit der Baugenehmigung gerechnet, und nun sollen die immer noch nicht mit der Vorprüfung fertig sein? Es ist zum Haare raufen: vor ziemlich genau 4 Wochen teilte das Bauamt ja schon mit, dass der Bauantrag unvollständig ist. Dabei ging es um fehlende Höhenangaben, die wir dann schnell nachreichten. Dass auch noch ein Versickerungsantrag gemacht werden muss, stand auch drin, aber ich war extra persönlich da und man erklärte mir, dass das nur ein Hinweis war und die Baugenehmigung nicht betrifft!
Ich schlage mich schon seit Wochen mit der blöden Regenwasserversickerung rum und werde von Behörde zu Behörde und dort von Abteilung zu Abteilung und wieder zurück geschickt. Das Umweltamt muss die Versickerungsanlage am Ende genehmigen und erlaubt keinen Sickerschacht mehr. Stattdessen empfehlen sie eine Sickermulde. Für die Auslegung derselben braucht man einen Bodendurchlässigkeitswert, und der ist nicht so einfach zu bekommen. Klar ist aber offenbar bereits, dass die Sickerfähigkeit auf dem Grundstück recht schlecht ist, so dass so eine Mulde viel zu groß für unser kleines Grundstück würde. Daher würde u.U. nun doch eine Ausnahmegenehmigung für einen Sickerschacht möglich sein, aber das ist alles nicht so einfach. Ich habe in der Nachbarschaft eine große Umfrage gestartet und so erfahren, dass ALLE einen Sickerschacht haben. Seufz.

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